Dienstag, 30. Januar 2007
Da muss es uns nicht bange sein
Gestern kam einer meiner Schüler aus der achten Klasse und bat um eine Auskunft. Er und vier weitere Schüler hatten beim Börsenspiel der hiesigen Bank mitgemacht und den zweiten Preis gewonnen. Ich hatte - aber eigentlich nur dem Namen nach - dieses Projekt begleitet. Das heißt jetzt nicht, dass ich auch nur irgendetwas von der Börse verstehe, aber sie baten mich und ich sagte zu, sozusagen die Verantwortung für ihr Tun zu übernehmen.
Erfreulicherweise haben die fünf also nun den zweiten Preis gemacht, wurden auch geehrt und erhielten 450 Euro.
Und nun stand dieser Schüler vor mir und fragte mich um meine Rat, sie wollen gerne 200 Euro ihres Gewinns dem naturwissenschaftlichen Zweig der Schule spenden.
Ich finde das so toll gedacht und es beweist mir wieder einmal, dass wir auf unsere Schüler unheimlich stolz sein können!
Irgendwie war das eins der schönsten Geburtstagsgeschenke, die ich bekommen habe - was aber die anderen nicht herabwürdigen soll!
Nun werden ein Kollege und ich den Jungs mal eine schöne Dankesurkunde entwerfen und ich hoffe, das freut sie dann auch ein wenig.
Erfreulicherweise haben die fünf also nun den zweiten Preis gemacht, wurden auch geehrt und erhielten 450 Euro.
Und nun stand dieser Schüler vor mir und fragte mich um meine Rat, sie wollen gerne 200 Euro ihres Gewinns dem naturwissenschaftlichen Zweig der Schule spenden.
Ich finde das so toll gedacht und es beweist mir wieder einmal, dass wir auf unsere Schüler unheimlich stolz sein können!
Irgendwie war das eins der schönsten Geburtstagsgeschenke, die ich bekommen habe - was aber die anderen nicht herabwürdigen soll!
Nun werden ein Kollege und ich den Jungs mal eine schöne Dankesurkunde entwerfen und ich hoffe, das freut sie dann auch ein wenig.
Sonntag, 28. Januar 2007
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Freitag, 26. Januar 2007
Eine lange Woche
Die Zeugniskonferenzen sind rum, die Zeugnisse geschrieben - richtig geschrieben, ich habs zweimal kontrolliert.
Nun habe ich mit Dynageo ein wenig herumgespielt und einige Arbeitsblätter entworfen, man muss auch an seinen Spaß denken.
Aber nun werde ich langsam müde, der Tag hatte alles in Allem 10 Stunden und ich finde, das reicht.
Eigentlich ist morgen Tag der offenen Tür, aber weil ich mich nun schon seit über 10 Stunden mit Fencheltee über Wasser halte, werde ich morgen zu Hause bleiben. Besser morgen nicht da, wo sich schätzungsweise 100 Kollegen auf dem Schulgelände tummeln, als am Montag nicht da, wo ich abgesehen von meiner geliebten Frühestaufsicht einige Stunden lang vertreten werden müsste.
Glücklicherweise bin ich selten krank, aber eben doch manchmal, also aktuell heute. Ich habe gestern noch eine Musiktherapie versucht, indem ich wieder in die Chorprobe gegangen bin, es ging, aber geholfen hat es nicht. Nur entspannt und Freude bereitet, aber das ist schließlich auch was!
Nun auf einen weiteren, leckeren Fencheltee, der Abend kann kommen. Vielleicht beruhigt sich mein Magen wenigstens so, dass ich heute Nacht wieder schlafen kann.
Nun habe ich mit Dynageo ein wenig herumgespielt und einige Arbeitsblätter entworfen, man muss auch an seinen Spaß denken.
Aber nun werde ich langsam müde, der Tag hatte alles in Allem 10 Stunden und ich finde, das reicht.
Eigentlich ist morgen Tag der offenen Tür, aber weil ich mich nun schon seit über 10 Stunden mit Fencheltee über Wasser halte, werde ich morgen zu Hause bleiben. Besser morgen nicht da, wo sich schätzungsweise 100 Kollegen auf dem Schulgelände tummeln, als am Montag nicht da, wo ich abgesehen von meiner geliebten Frühestaufsicht einige Stunden lang vertreten werden müsste.
Glücklicherweise bin ich selten krank, aber eben doch manchmal, also aktuell heute. Ich habe gestern noch eine Musiktherapie versucht, indem ich wieder in die Chorprobe gegangen bin, es ging, aber geholfen hat es nicht. Nur entspannt und Freude bereitet, aber das ist schließlich auch was!
Nun auf einen weiteren, leckeren Fencheltee, der Abend kann kommen. Vielleicht beruhigt sich mein Magen wenigstens so, dass ich heute Nacht wieder schlafen kann.
Dienstag, 23. Januar 2007
Ui, schon wieder Dienstag
Irgendwie schaffen mich die Montage.
erst einmal die Frühstaufsicht, fünf nach sieben bis Unterrichtsbeginn. dann durchgehend bis um drei. Diesmal mit einer Schulstunde, die zum Noteneintragen draufging. Eine andere, in der die Spülmaschine in der Lehrerküche nach Entlleerung schrie und die Druckmaschine nach Service.
Schön waren die beiden Nachmittagsstunden in der 13. Vielleicht auch, weil ich die Aufgabe gestellt hatte, Bilder aus google oder flickr ein eine Powerpointpräsentation zu verfrachten, Thema Südostasien, wie wir es sehen, und das Ergebnis dann zu präsentieren. Ich glaube, das hat allen Spaß gemacht.
Heute Unterricht am Stück , sechs Stunden und danach Personalratssitzung bis halb Vier - Monatsgespräch mit Chef. Da sammelt sich immer einiges an, zumal wir nicht jeden Monat dazu kommen, schließlich ist unser Chef nicht nur unser Chef, sondern man hat ihm "vorübergehend" noch die Leitung einer Schule in der Nachbarstadt aufs Auge gedrückt. Wir hoffen sehr, dass dieser Zustand wirklich vorübergeht, das kann kein gewissenhafter Schulleiter für längere Zeit leisten!
Danach habe ich noch einen Blumenstrauß für eine Freundlin zum 50. auf den Weg gebracht, sie wohnt bei Kassel, aber wozu gibts die Möglichkeit des Schickens. Nun habe ich nach Erstellen einer hoffentlich erfolgreichen Schatzsuchgeschichte für den Geometrieunterricht meiner sechsten Klasse erst einmal Tee getrunken und meine Mails sowie meine blogs gelesen.
Womit ich nun aber dann auch lange genug am Rechner gesessen habe und alls Lesern einen schönen Abend wünsche.
Übrigens ist Gertie wieder weiß und flauschig, also rundherum angenehm.
erst einmal die Frühstaufsicht, fünf nach sieben bis Unterrichtsbeginn. dann durchgehend bis um drei. Diesmal mit einer Schulstunde, die zum Noteneintragen draufging. Eine andere, in der die Spülmaschine in der Lehrerküche nach Entlleerung schrie und die Druckmaschine nach Service.
Schön waren die beiden Nachmittagsstunden in der 13. Vielleicht auch, weil ich die Aufgabe gestellt hatte, Bilder aus google oder flickr ein eine Powerpointpräsentation zu verfrachten, Thema Südostasien, wie wir es sehen, und das Ergebnis dann zu präsentieren. Ich glaube, das hat allen Spaß gemacht.
Heute Unterricht am Stück , sechs Stunden und danach Personalratssitzung bis halb Vier - Monatsgespräch mit Chef. Da sammelt sich immer einiges an, zumal wir nicht jeden Monat dazu kommen, schließlich ist unser Chef nicht nur unser Chef, sondern man hat ihm "vorübergehend" noch die Leitung einer Schule in der Nachbarstadt aufs Auge gedrückt. Wir hoffen sehr, dass dieser Zustand wirklich vorübergeht, das kann kein gewissenhafter Schulleiter für längere Zeit leisten!
Danach habe ich noch einen Blumenstrauß für eine Freundlin zum 50. auf den Weg gebracht, sie wohnt bei Kassel, aber wozu gibts die Möglichkeit des Schickens. Nun habe ich nach Erstellen einer hoffentlich erfolgreichen Schatzsuchgeschichte für den Geometrieunterricht meiner sechsten Klasse erst einmal Tee getrunken und meine Mails sowie meine blogs gelesen.
Womit ich nun aber dann auch lange genug am Rechner gesessen habe und alls Lesern einen schönen Abend wünsche.
Übrigens ist Gertie wieder weiß und flauschig, also rundherum angenehm.
Sonntag, 21. Januar 2007
Da guckt mich was an
Dies hier
ist Gertie.
Eine schon etwas betagte Schnabeltierdame, langjähriges Familienmitglied. Sie sieht etwas zerzaust aus, da sie heute gebadet hat - nein liebe Tochter, nicht in der Waschmaschine! - und trocknet sich jetzt in der Abgeschiedenheit unseres Badezimmers. Ich hoffe, dass sie nach dem Trocknen wieder ihr herrlich schneeweißes Äußeres zurückgewonnen hat.
Eine schon etwas betagte Schnabeltierdame, langjähriges Familienmitglied. Sie sieht etwas zerzaust aus, da sie heute gebadet hat - nein liebe Tochter, nicht in der Waschmaschine! - und trocknet sich jetzt in der Abgeschiedenheit unseres Badezimmers. Ich hoffe, dass sie nach dem Trocknen wieder ihr herrlich schneeweißes Äußeres zurückgewonnen hat.
Früüühling!
Rituale
Frage von Rabaukenmama, ob wir Rituale haben.
Ja, und ob!
Urlaubsorte: NordAdria im Sommer, Südschwarzwald im Herbst
Weihnachten: Der Baumschmuck bleibt gleich, am 24. stets Rindwurst mit Brötchen für den Herrn des Hauses (kurz HdH) und Hawaiitoast für Tochter und mich, am ersten Feiertag ein Partyschinken mit Apfel-Meerettich und Baguette
Ostern: Lammkeule indisch nach einem Rezept meiner Cousine - einfach lecker
Ich mache, wenn ich es fertigbringe, einen großen Bogen um Buchhandlungen, weil ich niemals ohne ein neues Buch solche Läden verlasse
Es gibt keinen schöneren Ort zum Lesen als das Bett und ohne wenigstens ein oder zwei Seiten schlafe ich nie ein.
Jeden Morgen Haare waschen
Im Winter das Wohnzimmer mit Hilfe von Stoffen in Orange- und Rottönen warm gestalten, im Sommer mit eben den gleichen Mitteln hell und eher in kühlem Blau
Mindestens einmal im Jahr durch Venedigs Gassen laufen
Am Geburtstag meiner Tochter ihren Lieblings-Käsekuchen backen
In der letzten Stunde vor den Ferien vorlesen
Jede Klasse jeden Tag zum Anfang begrüßen
und noch viele andere Kleinigkeiten
Rituale sind herrlich!
Ja, und ob!
Urlaubsorte: NordAdria im Sommer, Südschwarzwald im Herbst
Weihnachten: Der Baumschmuck bleibt gleich, am 24. stets Rindwurst mit Brötchen für den Herrn des Hauses (kurz HdH) und Hawaiitoast für Tochter und mich, am ersten Feiertag ein Partyschinken mit Apfel-Meerettich und Baguette
Ostern: Lammkeule indisch nach einem Rezept meiner Cousine - einfach lecker
Ich mache, wenn ich es fertigbringe, einen großen Bogen um Buchhandlungen, weil ich niemals ohne ein neues Buch solche Läden verlasse
Es gibt keinen schöneren Ort zum Lesen als das Bett und ohne wenigstens ein oder zwei Seiten schlafe ich nie ein.
Jeden Morgen Haare waschen
Im Winter das Wohnzimmer mit Hilfe von Stoffen in Orange- und Rottönen warm gestalten, im Sommer mit eben den gleichen Mitteln hell und eher in kühlem Blau
Mindestens einmal im Jahr durch Venedigs Gassen laufen
Am Geburtstag meiner Tochter ihren Lieblings-Käsekuchen backen
In der letzten Stunde vor den Ferien vorlesen
Jede Klasse jeden Tag zum Anfang begrüßen
und noch viele andere Kleinigkeiten
Rituale sind herrlich!
Freitag, 19. Januar 2007
Nach dem Sturm
Heute allerseits Viele Nachrichten über die angerichteten Schäden, wir haben keine zu beklagen und sind sehr dankbar dafür.
Da ein Kollege heute meine erste Stunde für die Notenbesprechung brauchte, habe ich dreieinhalb Stunden korrigieren können und heute Mittag erst einmal andere Schriftlichkeiten erledigt. Manchmal hat man unverdientes Glück.
Erfreulich auch heute das Engagement meiner Schülerinnen und Schüler in der Musical-AG. Ich freu mich immer sehr über das kreative Potential und das nette Miteinander und einander Ergänzen bei Schülern von Klasse 5 bis 13. Es ist zwar eine langwierige Sache wieder ein eigenes Musical zu schreiben, aber wir kommen langsam voran.
Nun werde ich mich ein wenig um mein Äußeres kümmern und ich dann auf den Weg zu einer Freundin machen, um mit ihr zusammen ein Varieté zu besuchen. Ich freu mich schon darauf.
Da ein Kollege heute meine erste Stunde für die Notenbesprechung brauchte, habe ich dreieinhalb Stunden korrigieren können und heute Mittag erst einmal andere Schriftlichkeiten erledigt. Manchmal hat man unverdientes Glück.
Erfreulich auch heute das Engagement meiner Schülerinnen und Schüler in der Musical-AG. Ich freu mich immer sehr über das kreative Potential und das nette Miteinander und einander Ergänzen bei Schülern von Klasse 5 bis 13. Es ist zwar eine langwierige Sache wieder ein eigenes Musical zu schreiben, aber wir kommen langsam voran.
Nun werde ich mich ein wenig um mein Äußeres kümmern und ich dann auf den Weg zu einer Freundin machen, um mit ihr zusammen ein Varieté zu besuchen. Ich freu mich schon darauf.
Donnerstag, 18. Januar 2007
Wichtigstes Album
Da hat Wolfmother ein Universalstöckchen wichtigstes Album in die Gegend geworfen.
Mir fielen zunächst unstrukturiert einige Alben ein, die ich bei sehr wichtigen Stationen meines Lebens geliebt habe, aber eines ragte heraus. Hier ist ein - zugegebenermaßen nicht gerade optimales -
Photo, gerade geschossen.
Ich erinnere mich an die Zeit, als ich meinen ersten Plattenspieler bekam und dann dieses Album. Ich hörte es eigentlich ganztags und genoss den Rhythmus der verschiedenen Titel.
Noch heute bekomme ich allein beim Gedanken an "Walking to New Orleans" gute Laune. Wenn das nicht wirklich sehr wichtig ist!
Mir fielen zunächst unstrukturiert einige Alben ein, die ich bei sehr wichtigen Stationen meines Lebens geliebt habe, aber eines ragte heraus. Hier ist ein - zugegebenermaßen nicht gerade optimales -
Ich erinnere mich an die Zeit, als ich meinen ersten Plattenspieler bekam und dann dieses Album. Ich hörte es eigentlich ganztags und genoss den Rhythmus der verschiedenen Titel.
Noch heute bekomme ich allein beim Gedanken an "Walking to New Orleans" gute Laune. Wenn das nicht wirklich sehr wichtig ist!
Schultag Nr. 4 - Sturmwarnung
Tja, ich bin mal gespannt, ob wir Glück haben werden mit diesem Kyrill. Es passiert in dieser Woche ja sehr viel Stürmisches.
In Bayern droht ein Putsch gegen die höchste Institution und diese ziert sich wie Queen Elisabeth von England, weil er nicht abtreten will.
Die Behörden lassen langsam immer mehr Infos raus, was man alles nicht mehr steuerlich absetzen darf : Passt bloß auf eure Autos auf, wenn ihr sie dienstlich benutzt! Schäden auf Dienstfahrten können nicht mehr abgesetzt werden!
Und auf meinem Schreibtisch stürmts auch, weil ich den Eindruck habe, meine Schüler haben für die letzte Arbeit viel zu wenig gelernt. Oder sie haben in den Ferien alles vergessen.
Warum ist es heute nicht mehr selbstverständlich, dass man sich an einem der letzten Ferientage hinsetzt und nochmal prüft, ob man die letzten Lerninhalte beherrscht?
Ich hoffe, dass dieser Schreibtischsturm sich heute Mittag legt, wenn ich mich daran mache, den Stapel von gestern weiter abzutragen!
Und jetzt gehe ich erst einmal an meinen Zweitarbeitsplatz in der Schule.
Nun bin ich schon eine Weile zurück, wir haben unsere Schüler nach der vierten Stunde nach Hause geschickt, um keine Unfälle zu riskieren.
Draußen gibt es heftige Böen, aber es hält sich noch in Grenzen.
Der Sturm auf dem Arbeitstisch geht in die nächste Runde.
In Bayern droht ein Putsch gegen die höchste Institution und diese ziert sich wie Queen Elisabeth von England, weil er nicht abtreten will.
Die Behörden lassen langsam immer mehr Infos raus, was man alles nicht mehr steuerlich absetzen darf : Passt bloß auf eure Autos auf, wenn ihr sie dienstlich benutzt! Schäden auf Dienstfahrten können nicht mehr abgesetzt werden!
Und auf meinem Schreibtisch stürmts auch, weil ich den Eindruck habe, meine Schüler haben für die letzte Arbeit viel zu wenig gelernt. Oder sie haben in den Ferien alles vergessen.
Warum ist es heute nicht mehr selbstverständlich, dass man sich an einem der letzten Ferientage hinsetzt und nochmal prüft, ob man die letzten Lerninhalte beherrscht?
Ich hoffe, dass dieser Schreibtischsturm sich heute Mittag legt, wenn ich mich daran mache, den Stapel von gestern weiter abzutragen!
Und jetzt gehe ich erst einmal an meinen Zweitarbeitsplatz in der Schule.
Nun bin ich schon eine Weile zurück, wir haben unsere Schüler nach der vierten Stunde nach Hause geschickt, um keine Unfälle zu riskieren.
Draußen gibt es heftige Böen, aber es hält sich noch in Grenzen.
Der Sturm auf dem Arbeitstisch geht in die nächste Runde.
Montag, 15. Januar 2007
Der erste Schultag 2007
Die Ferien waren lang diesmal, drei Wochen und es hat doch nicht ganz gereicht, all das zu tun, wozu man normalerweise nicht kommt. Es liegen immer noch vier Exemplare Hausarbeiten rum, aber das ist wirklich der Rest.
Heute morgen um 7:05 Uhr fing mit der Frühstaufsicht im Aufenthaltsraum für die Fahrschüler der Tag an.
Zunächst stellten wir fest, dass die Aula geschlossen war, weswegen sich nun einigeSchüler in dem kleinen Vorraum drängten. Das Gebäude fasst nahezu die Hälfte unserer 1600 Schüler und so war heute einiges los. Aber es ging äußerst gesittet zu.
Danach habe ich in jeder Klasse erst einmal die Arbeiten vom letzten Jahr zurückgegeben und einigen auch schon die Halbjahresnote mitgeteilt.
In der achten Klasse Mathematik dann die Bedingungen eines Lernportfolios bekanntgegeben und erläutert, was ich da von meinen Schülern erwarte und warum.
Ich erhoffe mir von dieser Methode ein gründlicheres Durcharbeiten des Stoffes und bin mal gespannt, ob sich der Aufwand lohnt, für die Schüler und für mich, denn ich muss das alles lesen und beurteilen, was sie da Stunde für Stunde schreiben.
Danach Kopierer und Druckmaschine in Gang gebracht - nicht ganz uneigennützig, weil ich einiges zu drucken hatte für die erste Woche, das war eine der beiden montäglichen Freistunden, die ich eigentlich stundenplanmässig habe.
-- Halber Vormittag rum --
Zwei achte Klassen in Erdkunde, Besprechung der Projekte und teilweise der Noten, dazwischen noch eine Vertretungsstunde, irgendwer war halt krank und die Unterrichtsgarantie Plus in Hesen - aber schweigen wir darüber, ich hatte es ja wenigstens in der Hand auch wirklich Unterricht zu machen.
Nach der sechsten Stunde schnell einen Happen gegessen und dann zwei Stunden Erdkunde in der Dreizehn. Heute war die Erläuterungen der Abivorschlagsbeispiele des Kultusministeriums an der Reihe. Das gab gleich Gelegenheit, einiges zu wiederholen.
Vor dem Nach-Hause-Gehen und zu Mittag Essen war dann noch ein Gepräch mit Kollegen fällig, es rumort in einigen Ecken und so konnte das eine oder andere geklärt werden bzw. ich weiß damit, was in der nächsten Personalratssitzung zu besprechen sein wird.
Nun habe ich zu Hause noch einiges erledigt und muss nur noch schauen, was ich morgen so machen werde, ich habe zwar das meiste schon vorgearbeitet, wozu hat man schließlich Ferien, aber eben noch nicht alles und außerdem verschiebt sich der beste Vorschlag, den man hat, wenn die Klassen nicht so reagieren, wie man erwartet. Also einen Gang langsamer einlegen und das muss überdacht werden.
Heute morgen um 7:05 Uhr fing mit der Frühstaufsicht im Aufenthaltsraum für die Fahrschüler der Tag an.
Zunächst stellten wir fest, dass die Aula geschlossen war, weswegen sich nun einigeSchüler in dem kleinen Vorraum drängten. Das Gebäude fasst nahezu die Hälfte unserer 1600 Schüler und so war heute einiges los. Aber es ging äußerst gesittet zu.
Danach habe ich in jeder Klasse erst einmal die Arbeiten vom letzten Jahr zurückgegeben und einigen auch schon die Halbjahresnote mitgeteilt.
In der achten Klasse Mathematik dann die Bedingungen eines Lernportfolios bekanntgegeben und erläutert, was ich da von meinen Schülern erwarte und warum.
Ich erhoffe mir von dieser Methode ein gründlicheres Durcharbeiten des Stoffes und bin mal gespannt, ob sich der Aufwand lohnt, für die Schüler und für mich, denn ich muss das alles lesen und beurteilen, was sie da Stunde für Stunde schreiben.
Danach Kopierer und Druckmaschine in Gang gebracht - nicht ganz uneigennützig, weil ich einiges zu drucken hatte für die erste Woche, das war eine der beiden montäglichen Freistunden, die ich eigentlich stundenplanmässig habe.
-- Halber Vormittag rum --
Zwei achte Klassen in Erdkunde, Besprechung der Projekte und teilweise der Noten, dazwischen noch eine Vertretungsstunde, irgendwer war halt krank und die Unterrichtsgarantie Plus in Hesen - aber schweigen wir darüber, ich hatte es ja wenigstens in der Hand auch wirklich Unterricht zu machen.
Nach der sechsten Stunde schnell einen Happen gegessen und dann zwei Stunden Erdkunde in der Dreizehn. Heute war die Erläuterungen der Abivorschlagsbeispiele des Kultusministeriums an der Reihe. Das gab gleich Gelegenheit, einiges zu wiederholen.
Vor dem Nach-Hause-Gehen und zu Mittag Essen war dann noch ein Gepräch mit Kollegen fällig, es rumort in einigen Ecken und so konnte das eine oder andere geklärt werden bzw. ich weiß damit, was in der nächsten Personalratssitzung zu besprechen sein wird.
Nun habe ich zu Hause noch einiges erledigt und muss nur noch schauen, was ich morgen so machen werde, ich habe zwar das meiste schon vorgearbeitet, wozu hat man schließlich Ferien, aber eben noch nicht alles und außerdem verschiebt sich der beste Vorschlag, den man hat, wenn die Klassen nicht so reagieren, wie man erwartet. Also einen Gang langsamer einlegen und das muss überdacht werden.
Sonntag, 14. Januar 2007
Käfighaltung
Dass die deutsche Bahn sparen muss, ist mir bekannt.
Dass da bedeutet, die Betriebskosten zu senken und gleichzeitig die Preise zu erhöhen, ist teilweise ärgerlich, aber nachvollziehbar.
Was das aber heute bedeutete, hat mich doch vom Hocker gehauen. Ich habe wie so oft Tochter zum Zug gebracht, die nach einem erfreulich langen Wochenende mit frischgewaschenen Klamotten wieder in Richtung Studium musste. Der Zug um 14:40 Uhr nach Frankfurt fuhr ein und man bekam Tränen des Mitleids in die Augen, dass man offensichtlich bei der Bahn jetzt schon Kinderarbeit einsetzt, so klein war das Dings. Eher so die Kategorie Schienenbus. Das Ganze nannte sich Regionalbahn und fuhr von Gießen (nicht gerade eine Kleinstadt) nach Frankfurt (auch etwas größer). Mich hat erstaunt, dass da überhaupt noch ein Mensch hineinpasste und dann noch mit großer Tasche und Rucksack. Von Sitzen war bei weitem nicht mehr die Rede.
Ich frage mich nun, wie lang es noch dauert, bis man an unsren Bahnhöfen die in Japan gebräuchliche Sitte des Menschenstopfens einführt.
Es ist unglaublich, dass man Kunden dazu zwingt, sich mit einem Platz, der dem eines Batteriehuhns in etwa entspricht, auf eine Fahrt von bis zu einer Stunde zu begeben und dafür auch noch einen Preis von schätzungsweise 10 Euro hinzulegen!
Kein Wunder, dass nun schon 17-jährige mit dem eigenen Auto zur Schule kommen, öffentliche Verkehrsmittel werden zunehmend unerträglich.
Das wirklich erstaunliche an dieser Spielzeugeisenbahn war, dass sie - fast - pünktlich war.
Dass da bedeutet, die Betriebskosten zu senken und gleichzeitig die Preise zu erhöhen, ist teilweise ärgerlich, aber nachvollziehbar.
Was das aber heute bedeutete, hat mich doch vom Hocker gehauen. Ich habe wie so oft Tochter zum Zug gebracht, die nach einem erfreulich langen Wochenende mit frischgewaschenen Klamotten wieder in Richtung Studium musste. Der Zug um 14:40 Uhr nach Frankfurt fuhr ein und man bekam Tränen des Mitleids in die Augen, dass man offensichtlich bei der Bahn jetzt schon Kinderarbeit einsetzt, so klein war das Dings. Eher so die Kategorie Schienenbus. Das Ganze nannte sich Regionalbahn und fuhr von Gießen (nicht gerade eine Kleinstadt) nach Frankfurt (auch etwas größer). Mich hat erstaunt, dass da überhaupt noch ein Mensch hineinpasste und dann noch mit großer Tasche und Rucksack. Von Sitzen war bei weitem nicht mehr die Rede.
Ich frage mich nun, wie lang es noch dauert, bis man an unsren Bahnhöfen die in Japan gebräuchliche Sitte des Menschenstopfens einführt.
Es ist unglaublich, dass man Kunden dazu zwingt, sich mit einem Platz, der dem eines Batteriehuhns in etwa entspricht, auf eine Fahrt von bis zu einer Stunde zu begeben und dafür auch noch einen Preis von schätzungsweise 10 Euro hinzulegen!
Kein Wunder, dass nun schon 17-jährige mit dem eigenen Auto zur Schule kommen, öffentliche Verkehrsmittel werden zunehmend unerträglich.
Das wirklich erstaunliche an dieser Spielzeugeisenbahn war, dass sie - fast - pünktlich war.
Samstag, 13. Januar 2007
Neues Outfit
Wie unschwer zu erkennen ist, hat mein Blog jetzt ein neues Outfit.
Es ist noch nicht alles so, wie ich es gerne hätte, aber im Augenblick hat Tochter keine Zeit, weil sie ihr Diplom macht und also warte ich noch. Meine Kenntnisse sind in diesem Zusammenhang noch nichtso firm, dass ich da selbst basteln möchte.
Dankenswerterweise hat sich da jemand sehr viel Mühe gemacht, ein stylesheet zu entwerfen, und ich ernte die Früchte dieser Arbeit.
Mir gefällts, mal sehen, ob es zu vermehrter Bloggerei anregt.
Es ist noch nicht alles so, wie ich es gerne hätte, aber im Augenblick hat Tochter keine Zeit, weil sie ihr Diplom macht und also warte ich noch. Meine Kenntnisse sind in diesem Zusammenhang noch nichtso firm, dass ich da selbst basteln möchte.
Dankenswerterweise hat sich da jemand sehr viel Mühe gemacht, ein stylesheet zu entwerfen, und ich ernte die Früchte dieser Arbeit.
Mir gefällts, mal sehen, ob es zu vermehrter Bloggerei anregt.
Freitag, 12. Januar 2007
Meine erste Aktion zur einer Verfassungsklage
Heute habe ich mich der geplanten Verfassungsklage gegen die Hessischen Studiengebühren angeschlossen, weil
- sie gegen die Hessische Verfassung ist, wie ich meine
- sie erst der Anfang des Rückzugs des Staates /Landes aus der Verantwortung für jedem zugängliche Bildung ist, wie ich meine
- ich nicht der öffentlichen Meinung zustimmen kann, dass Studenten zu wenig tun, denn das stimmt für die Mehrheit einfach nicht.
- man nur entweder studieren oder genug Geld für derartige Dinge verdienen kann
- nicht alle Eltern sich dann noch leisten können, Ihre Kinder studieren zu lassen
- ohnehin der größte Teil der Ausbildungskosten von Eltern getragen werden muss, aber dann der Allgemeinheit in Form von Steuern und Sozialausgaben wieder zugute kommt
- Kinder zwar unendlich viel Freude machen, aber bis zum Ende ihrer Ausbildung ein ohnehin sehr (!) teurer Luxus sind
und deshalb sollte sich jeder mal über diese Verfassungsklage informieren können.
- sie gegen die Hessische Verfassung ist, wie ich meine
- sie erst der Anfang des Rückzugs des Staates /Landes aus der Verantwortung für jedem zugängliche Bildung ist, wie ich meine
- ich nicht der öffentlichen Meinung zustimmen kann, dass Studenten zu wenig tun, denn das stimmt für die Mehrheit einfach nicht.
- man nur entweder studieren oder genug Geld für derartige Dinge verdienen kann
- nicht alle Eltern sich dann noch leisten können, Ihre Kinder studieren zu lassen
- ohnehin der größte Teil der Ausbildungskosten von Eltern getragen werden muss, aber dann der Allgemeinheit in Form von Steuern und Sozialausgaben wieder zugute kommt
- Kinder zwar unendlich viel Freude machen, aber bis zum Ende ihrer Ausbildung ein ohnehin sehr (!) teurer Luxus sind
und deshalb sollte sich jeder mal über diese Verfassungsklage informieren können.
Dienstag, 9. Januar 2007
Ich bastel gerne
kommt aber drauf an, was es ist.
Heute bastele ich an der letzten Matheklausur für die 12. Das Problem: zwei Stunden schreiben und danach dann alle Arbeiten in sage und schreibe 7 Tage oder besser das, was in sieben Tagen neben Unterricht noch übrig bleibt, korrigieren und Noten machen und Noten besprechen und dann diese noch in den Schulpc eingeben, Warteschlangen inbegriffen.
Also muss sie gut korrigierbar werden. Das heißt, sehr diffizile Auswahl an geeigneten Aufgaben, die aber dennoch zeigen, ob einer etwas kann oder nicht. Uff. Kaum hatte ich eine Aufgabe gerechnet, kamen Zweifel, dann die nächste und so weiter. Nun habe ich vier in der engeren Auswahl und werde nochmal eine Nacht drüber schlafen.
Irgendwie finde ich das auch nicht befriedigend, weil ich genau weiß, dass ich eigentlich für jeden eine ökologische Nische einbauen müsste, damit jeder so seine Könnensecke findet. Aber das passt nie so wirklich. Heißt das dann die Arbeit ist mittelmäßig???
Heute bastele ich an der letzten Matheklausur für die 12. Das Problem: zwei Stunden schreiben und danach dann alle Arbeiten in sage und schreibe 7 Tage oder besser das, was in sieben Tagen neben Unterricht noch übrig bleibt, korrigieren und Noten machen und Noten besprechen und dann diese noch in den Schulpc eingeben, Warteschlangen inbegriffen.
Also muss sie gut korrigierbar werden. Das heißt, sehr diffizile Auswahl an geeigneten Aufgaben, die aber dennoch zeigen, ob einer etwas kann oder nicht. Uff. Kaum hatte ich eine Aufgabe gerechnet, kamen Zweifel, dann die nächste und so weiter. Nun habe ich vier in der engeren Auswahl und werde nochmal eine Nacht drüber schlafen.
Irgendwie finde ich das auch nicht befriedigend, weil ich genau weiß, dass ich eigentlich für jeden eine ökologische Nische einbauen müsste, damit jeder so seine Könnensecke findet. Aber das passt nie so wirklich. Heißt das dann die Arbeit ist mittelmäßig???
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