Montag, 26. Februar 2007
Nur ein Wort
Einwortzusammenfassungen -
Fasse das Thema der Stunde in einem Wort zusammen und begründe deine Wahl.
Ich bin einmal gespannt, wie und ob das morgen klappt. Diese Methode habe ich noch nicht ausprobiert, aber ich finde sie sehr interessant. Mal sehen, wer zuerst merkt, dass diese Art der Zusammenfassung arbeitsintensiver ist als ein Aufsatz.
Fasse das Thema der Stunde in einem Wort zusammen und begründe deine Wahl.
Ich bin einmal gespannt, wie und ob das morgen klappt. Diese Methode habe ich noch nicht ausprobiert, aber ich finde sie sehr interessant. Mal sehen, wer zuerst merkt, dass diese Art der Zusammenfassung arbeitsintensiver ist als ein Aufsatz.
Schulinspektion fällt aus
Die geplante Schulinspektion fällt aus. Zwei der drei Inspektor(innen?) sind erkrankt. Ich weiß nicht, ob ich mich jetzt freuen soll oder es bedauern muss.
Einerseits hätten wir dass dies hinter uns, andererseits stört nicht irgendwer mitten in einer Stunde meinen Unterricht.
Naja, irgendwann wirds wohl mal klappen und dann sehen wir weiter.
Einerseits hätten wir dass dies hinter uns, andererseits stört nicht irgendwer mitten in einer Stunde meinen Unterricht.
Naja, irgendwann wirds wohl mal klappen und dann sehen wir weiter.
Stimmts Tochter?
| You Will Be a Cool Parent |
![]() You seem to naturally know a lot about parenting, and you know what kids need. You can tell when it's time to let kids off the hook, and when it's time to lay down the law. While your parenting is modern and hip, it's not over the top. You know that there's nothing cool about a parent who acts like a teenager... or a drill sergeant! |
Sonntag, 25. Februar 2007
Und das bei dem Ruf nach 3 Liter Autos!
Heute morgen sah ich einen Bericht aus der Reihe Spiegel Spezial. Die für mich wichtigste und eher erschreckendste Information: Deutschland führt in großem Umfang Kalisalz als Dünger nach Brasilien aus. Dort wird dies für die Düngung großflächigen Sojaanbaus verwendet. Dieses Soja wird dann als Mast - Viehfutter nach China exportiert.
Aha, das ist also umweltverträglicher als ein Auto, das zwar 160 g Kohlendioxyd emittiert, dies aber nur insgesamt auf 6500 km/Jahr machen kann, da es sonst in der Garage steht! Ich glaube, das nennt man Verursacherprinzip. Kann aber nur eine typisch deutsche Abart dieses Prinzips sein, oder?
Aha, das ist also umweltverträglicher als ein Auto, das zwar 160 g Kohlendioxyd emittiert, dies aber nur insgesamt auf 6500 km/Jahr machen kann, da es sonst in der Garage steht! Ich glaube, das nennt man Verursacherprinzip. Kann aber nur eine typisch deutsche Abart dieses Prinzips sein, oder?
Samstag, 24. Februar 2007
Schulinspektion
Ab Dienstag haben wir für drei Tage eine Gruppe Schulinspektoren in der Schule. Ich bin mal gespannt, wie so etwas abläuft und was da so herauskommt.
Auch hier erfolgt gegebenenfalls ein Bericht.
Auch hier erfolgt gegebenenfalls ein Bericht.
Neue Runde
Nachdem es mir gelungen ist, im letzten Frühjahr ganze 14 Kilo abzuspecken und mir dann wieder 4 dieser Kilos über Weihnachten wieder anzunaschen, habe ich heute eine neue Runde in Angriff genommen. Noch 10 Kilo sollen weg, so bis zu den Sommerferien. Mit LLID hat es im letzten Jahr gut funktioniert, ich hatte keinen Hunger und fühlte mich sehr gut. Also auch diesesmal wieder mit Hilfe der Apotheke.
Heute war Auftaktveranstaltung und zu meiner großen Überraschung und Freude hatte ich das zweitbeste Ergebnis für das letzte Jahr erreicht. So kam ich in den Besitz eines Gutscheins für eine eineinhalbstündige Kosmetikbehandlung. Ich bin mal gespannt - bisher habe ich mir so etwas noch nicht einfallen lassen. Ich werde danach berichten.
Heute war Auftaktveranstaltung und zu meiner großen Überraschung und Freude hatte ich das zweitbeste Ergebnis für das letzte Jahr erreicht. So kam ich in den Besitz eines Gutscheins für eine eineinhalbstündige Kosmetikbehandlung. Ich bin mal gespannt - bisher habe ich mir so etwas noch nicht einfallen lassen. Ich werde danach berichten.
Handarbeitswahn
Seit einer Woche jat mich der Handarbeitswahn überrascht.
Ich habe schon immer gerne gestickt, gehäkelt und gestrickt, aber im Augenblick brauch ich das zur Entspannung.
Zunächst habe ich die längst fällige Osterdecke fertiggestickt..

Danach ein Paar neue Socken
angefangen, weil ich die schwarzen aus lichttechnischen Gründen im Augenblick beiseite legen musste. Die Wolle hat mich völlig fasziniert. Sie ist von Opal und die Farben sind einem Bild von Hundertwasser nachempfunden, das " Die Straße zum Sozialismus" heißt. Der Titel ist aber nicht so schön wie die Farben.
Außerdem habe ich mir einen Korb bunter Baumwolle geholt, und häkele eine Tasche.
Es macht richtig Spaß und entspannt total., das heißt, meine Schulter entspannt es nicht so richtig, ich muss aufpassen, dass ich da keine Probleme entstehen lasse.
Ich habe schon immer gerne gestickt, gehäkelt und gestrickt, aber im Augenblick brauch ich das zur Entspannung.
Zunächst habe ich die längst fällige Osterdecke fertiggestickt..
Danach ein Paar neue Socken
Außerdem habe ich mir einen Korb bunter Baumwolle geholt, und häkele eine Tasche.
Es macht richtig Spaß und entspannt total., das heißt, meine Schulter entspannt es nicht so richtig, ich muss aufpassen, dass ich da keine Probleme entstehen lasse.
Samstag, 17. Februar 2007
Neue Bücher
Heute ist mal wieder die Post vorstellig geworden, um mir neue Bücher zu bringen:
Felix von Cube: Fordern statt verwöhnen - Die Erkenntnisse der Verhaltensbiologie in der Erziehung
und
ebender: Führen durch Fordern - Die BioLogik des Erfolgs
klangen interessant, also habe ich sie mal bestellt, gelesen noch nicht.
Gelesen, für die Schulbibliothek gekauft und gestern mal wieder ausgeliehen:
Rick Wormeli: Lerninhalte zusammenfassen - 50 Techniken für alle Unterrichtsfächer Sek I und II.
Dieses kenne ich, habe ich in den Herbstferien durchgearbeitet, einige Vorschläge schon mal eingesetzt und bin immer noch restlos davon begeistert. Wahrscheinlich werde ich es mir auch noch für meine eigene Bibliothek zulegen, denn man muss immer mal wieder hineinschauen, es gibt zu viel zu entdecken.
Thema Elternsprechtag:
Sehr langer Tag, nachher wie immer heiser und total aufgedreht, etwas ein Drittel der Gespräche war sehr wichtig, manches eher ein Plausch, aber nichts unangenehm.
Thema letztes Wochenende:
- nächtliche Fahrt nach dem Elternsprechtag in den Südschwarzwald, ein Sternenhimmel wie zum Anfassen, leider war ich zu müde.
- ein verregneter bzw. verschneiter Samstag, je nach Höhenlage, in der wir uns befanden, aber ein schöner Tag, an dem wir einmal ohne äußere Einflüsse wie Radio, Fernsehen, PC, Schule, Telefon und Anderes miteinander reden konnten. Abends in netter kleiner Gesellschaft ein wirklich gutes Tröpfchen und am Sonntag Ausschlafen.
Die Rückfahrt war sehr verregnet und stürmisch, also reden wir davon lieber nicht.
Alles in Allem ein wirklich wunderschönes Geschenk zum Hochzeitstag von meinem HdH.
Felix von Cube: Fordern statt verwöhnen - Die Erkenntnisse der Verhaltensbiologie in der Erziehung
und
ebender: Führen durch Fordern - Die BioLogik des Erfolgs
klangen interessant, also habe ich sie mal bestellt, gelesen noch nicht.
Gelesen, für die Schulbibliothek gekauft und gestern mal wieder ausgeliehen:
Rick Wormeli: Lerninhalte zusammenfassen - 50 Techniken für alle Unterrichtsfächer Sek I und II.
Dieses kenne ich, habe ich in den Herbstferien durchgearbeitet, einige Vorschläge schon mal eingesetzt und bin immer noch restlos davon begeistert. Wahrscheinlich werde ich es mir auch noch für meine eigene Bibliothek zulegen, denn man muss immer mal wieder hineinschauen, es gibt zu viel zu entdecken.
Thema Elternsprechtag:
Sehr langer Tag, nachher wie immer heiser und total aufgedreht, etwas ein Drittel der Gespräche war sehr wichtig, manches eher ein Plausch, aber nichts unangenehm.
Thema letztes Wochenende:
- nächtliche Fahrt nach dem Elternsprechtag in den Südschwarzwald, ein Sternenhimmel wie zum Anfassen, leider war ich zu müde.
- ein verregneter bzw. verschneiter Samstag, je nach Höhenlage, in der wir uns befanden, aber ein schöner Tag, an dem wir einmal ohne äußere Einflüsse wie Radio, Fernsehen, PC, Schule, Telefon und Anderes miteinander reden konnten. Abends in netter kleiner Gesellschaft ein wirklich gutes Tröpfchen und am Sonntag Ausschlafen.
Die Rückfahrt war sehr verregnet und stürmisch, also reden wir davon lieber nicht.
Alles in Allem ein wirklich wunderschönes Geschenk zum Hochzeitstag von meinem HdH.
Donnerstag, 15. Februar 2007
Ich habs doch gewusst!
| Your Inner European is Italian! |
![]() Passionate and colorful. You show the world what culture really is. |
Montag, 12. Februar 2007
Und da wunderten sie sich sehr
Basel liegt am Anfang des Oberrheingrabens, einer tektonischen Bruchzone, an deren Rand zahlreiche vulkanische Erscheinungen zu finden sind - nicht nur in der Alb.
Was tun die Baseler? Sie machen eine Tiefenbohrung, um auf geothermischem Weg Energie zu gewinnen. Sie pumpen 12 000 Kubikmeter Wasser in eine Tiefe von 5000 m, wo es sich erwärmen sollte.
Und nun bebte die Erde. Wen wunderts? nähere Informationen
Was tun die Baseler? Sie machen eine Tiefenbohrung, um auf geothermischem Weg Energie zu gewinnen. Sie pumpen 12 000 Kubikmeter Wasser in eine Tiefe von 5000 m, wo es sich erwärmen sollte.
Und nun bebte die Erde. Wen wunderts? nähere Informationen
Donnerstag, 8. Februar 2007
Nächste Woche
Nächste Woche werde ich über eine der schönsten Fortbildungen berichten, die ich je hatte - und ich hatte eine ganze Menge, weil ich das so richtig genießen kann.
Nächste Woche werde ich alles bloggen, was ich mir GTD-mäßig notiert habe.
Nächste Woche folgt der Bericht Elternsprechtag und so weiter, aber
erst mal fahre ich nach diesem E-Sprechtag für ein Wochenende weg. Mein HdH hat mir ein ebenso überraschendes wie liebenswertes Hochzeitstagsgeschenk gemacht.
Wir sind also zwei Tage dann ohne PC und ohne irgendetwas, das auch nur entfernt nach Schule aussieht.
Bis dann!
PS Wie gewöhnt man sich das Speichern an?
Indem man einen langen Blogeintrag verliert, weil man es vergessen hat! (s. 28.1.2007)
Nächste Woche werde ich alles bloggen, was ich mir GTD-mäßig notiert habe.
Nächste Woche folgt der Bericht Elternsprechtag und so weiter, aber
erst mal fahre ich nach diesem E-Sprechtag für ein Wochenende weg. Mein HdH hat mir ein ebenso überraschendes wie liebenswertes Hochzeitstagsgeschenk gemacht.
Wir sind also zwei Tage dann ohne PC und ohne irgendetwas, das auch nur entfernt nach Schule aussieht.
Bis dann!
PS Wie gewöhnt man sich das Speichern an?
Indem man einen langen Blogeintrag verliert, weil man es vergessen hat! (s. 28.1.2007)
Mittwoch, 7. Februar 2007
Sternstunden
Gestern ist so viel passiert, dass ich das nicht auf einmal bloggen will, besonders weil ich nicht genug Zeit habe.
Das überraschendeste zuerst:
Mathematik in der 11. Es geht um Verschachtelung von Funktionen. Eingentlich ein relativ trockenes Thema, aber die Klasse, die ich unterrichten darf, ist da sehr duldsam und gutwillig.
Also Funktionen gesammelt, die wir kennen und, weil wir das so gewöhnt sind, erst f(x). dann g(x) und so weiter bis m(x). Danach sollte jeder drei bis vier dieser Funktionen verketten und die Aufgabe dann seinem Nachbarn/ihrer Nachbarin usw. als Aufgabe stellen sowie kontrollieren.
Irgendwie hatte ich da den Spaßfaktor übersehen. Die Damen und Herren beklagten sich über zu wenige Vokale in den Funktionen (war nur i(x) da). Also haben wir noch drei Funktioinsvorschriften ausgegraben und dann konnte man "Wörter verketten". Die ganze Meute hatte Spaß daran und - ist das nicht herrlich? - auch noch genau das gelernt, was sie lernen sollten.
Es gibt doch immer mal wieder Sternstunden für uns Lehrer!
Das überraschendeste zuerst:
Mathematik in der 11. Es geht um Verschachtelung von Funktionen. Eingentlich ein relativ trockenes Thema, aber die Klasse, die ich unterrichten darf, ist da sehr duldsam und gutwillig.
Also Funktionen gesammelt, die wir kennen und, weil wir das so gewöhnt sind, erst f(x). dann g(x) und so weiter bis m(x). Danach sollte jeder drei bis vier dieser Funktionen verketten und die Aufgabe dann seinem Nachbarn/ihrer Nachbarin usw. als Aufgabe stellen sowie kontrollieren.
Irgendwie hatte ich da den Spaßfaktor übersehen. Die Damen und Herren beklagten sich über zu wenige Vokale in den Funktionen (war nur i(x) da). Also haben wir noch drei Funktioinsvorschriften ausgegraben und dann konnte man "Wörter verketten". Die ganze Meute hatte Spaß daran und - ist das nicht herrlich? - auch noch genau das gelernt, was sie lernen sollten.
Es gibt doch immer mal wieder Sternstunden für uns Lehrer!
Sonntag, 4. Februar 2007
Sonntag Teil 2
So, nun ist Tochter mit verspäteter Bahn - wie sollte es auch anders sein, Herr Mehdorn, - nach Darmstadt abgedampft. Die gleiche niedliche Spielzeugbahn wie beim letzten mal und auch genau so brechend voll.
Vorher habe ich noch eine eigentlich schon zusammengefaltete Kiste wieder zusammengeklebt, weil die Papiertonne beim besten Willen keinen Platz mehr bietet und ich beim Durchforsten meiner Unterlagen ebensolchen brauche. Unsere Vermieter sind halt der Meinung, dass halbes Bezahlen der Abfuhrgebühren noch lange nicht auch bedeutet, dass man in etwa die Hälfte des Volumens auch zur Verfügung hat.
Na sei's drum.
Jedenfalls war die Kiste kaum fertig, als sie auch schon besetzt war:

Früher waren Kartons dieser Art Lieblingsspielzeug, aber 1,78 m passen da halt nicht mehr richtig rein. Aber lachen musste ich trotzdem und meine Kamera habe ich, wie man sieht, auch gefunden! Müde schaut sie aus, aber das ist angesichts gleichzeitig letzter Diplomprüfungen und Schreiben der entsprechenden Arbeit nicht verwunderlich.
Mittlerweile hab ich mich auch daran gewöhnt, dass Tochters Besuche meist in dreiwöchigem Abstand erfolgen nicht mehr wie früher alle zwei Wochen. Irgendwie kriegt sie das ganz geschickt hin, dieses Abnabeln in kleinen, sozialverträglichen Schritten, richtig elternfreundlich.
Vorher habe ich noch eine eigentlich schon zusammengefaltete Kiste wieder zusammengeklebt, weil die Papiertonne beim besten Willen keinen Platz mehr bietet und ich beim Durchforsten meiner Unterlagen ebensolchen brauche. Unsere Vermieter sind halt der Meinung, dass halbes Bezahlen der Abfuhrgebühren noch lange nicht auch bedeutet, dass man in etwa die Hälfte des Volumens auch zur Verfügung hat.
Na sei's drum.
Jedenfalls war die Kiste kaum fertig, als sie auch schon besetzt war:
Früher waren Kartons dieser Art Lieblingsspielzeug, aber 1,78 m passen da halt nicht mehr richtig rein. Aber lachen musste ich trotzdem und meine Kamera habe ich, wie man sieht, auch gefunden! Müde schaut sie aus, aber das ist angesichts gleichzeitig letzter Diplomprüfungen und Schreiben der entsprechenden Arbeit nicht verwunderlich.
Mittlerweile hab ich mich auch daran gewöhnt, dass Tochters Besuche meist in dreiwöchigem Abstand erfolgen nicht mehr wie früher alle zwei Wochen. Irgendwie kriegt sie das ganz geschickt hin, dieses Abnabeln in kleinen, sozialverträglichen Schritten, richtig elternfreundlich.
Sonntag Teil 1
Nun also ein paar Informationen zu meiner Person.
Mehr braucht es, denke ich, nicht. Und da dies etwas dauerte, nur diese kurze Information, ich werde jetzt erst einmal die restliche Zeit, die wir heute noch haben, mit meiner Tochter verbringen.
Mehr braucht es, denke ich, nicht. Und da dies etwas dauerte, nur diese kurze Information, ich werde jetzt erst einmal die restliche Zeit, die wir heute noch haben, mit meiner Tochter verbringen.
Samstag, 3. Februar 2007
demnächst
Demnächst werde ich mich hier auch kurz vorstellen, eingerichtet ist die Möglichkeit schon, aber noch nicht mit Leben erfüllt.
Müde bin ich heute auch, die Nacht war dank Vollmond nicht wirklich erholsam. Kann man nicht ändern. Vielleicht hätte ich eine Art Mittagsschlaf halten sollen, aber da hatte ich mich über Menschen aufgeregt, über die man sich eigentlich nicht mehr aufregen sollte. Dies aber ist eher nicht für die Öffentlichkeit passend, daher erwähne ich es nur mal so allgemein.
Gestern hatte wir einen netten Umtrunk im Kollegium, Abschluss des ersten Halbjahres und Verabschiedung einer netten Kollegin. Ich denke in solchen Fällen immer darüber nach, wie es mir dann mal gehen wird. Werde ich mich freuen, über meine Zeit uneingeschränkt verfügen zu können oder werde ich den Trubel, die neugierigen Gesichter, manchmal gespannte Erwartung meiner Schülerinnen und Schüler vermissen?
Bisher ist es für mich noch ein Albtraum. Ich bin ausgesprochen gerne Lehrerin, würde es aber noch mehr genießen, wenn die Bürokratie nicht so stetig zunähme. Auch die verzweifelten Versuche, dem "Pisaschock" mit immer abstruseren Ideen zu begegnen und dabei auch noch ständig hektischer zu werden, gehen mir manchmal ziemlich auf die Nerven.
Warum kann man denn nicht langsamer aber dafür gründlicher und behutsamer reformieren? Warum muss man die Kinder mit 8-jährigem Gymnasium und Ganztagsschule und Unterrichtsgarantie (Unterricht??) so auf einmal zumüllen? Glaubt da wirklich jemand, das würde die Sache besser machen?
Wenn ich manchmal meine Sechstklässler anschaue und anhöre, die in zwei Jahren zwei Fremdsprachen erlernen sollen (noch nie von retroaktiver Hemmung gehört?), dabei die erste Fremdsprache oftmals in der sechsten Stunde (Leistungskurve ein Fremdwort?), dann werde ich ziemlich sauer auf die Theoretiker in Kultusmonisterien (muss ein Freud gewesen sein, ich meine natürlich Kultusministerien) und Schulämtern. Glücklicherweise ist mein Wunsch nach möglichst vielen Doppelstunden erhört worden und so kann ich besser auf einzelne eingehen, Pausen da ansetzen, wo sie sinnvoll sind und auch die Hausaufgaben kann man besser verteilen. -
Nächstes Jahr sind wir Ganztagsschule - gebundene Ganztagsschule. Ich bin gespannt, wie das wird und frage mich, ob wir dann noch die Vielfalt von Arbeitsgemeinschaften aufrechterhalten können - nein, nicht wegen der Arbeitszeit, diese Dinge laufen meist ohne Anrechnung -sondern wegen der bereits verplanten Nachmittage. Es wäre schade um einiges!
Müde bin ich heute auch, die Nacht war dank Vollmond nicht wirklich erholsam. Kann man nicht ändern. Vielleicht hätte ich eine Art Mittagsschlaf halten sollen, aber da hatte ich mich über Menschen aufgeregt, über die man sich eigentlich nicht mehr aufregen sollte. Dies aber ist eher nicht für die Öffentlichkeit passend, daher erwähne ich es nur mal so allgemein.
Gestern hatte wir einen netten Umtrunk im Kollegium, Abschluss des ersten Halbjahres und Verabschiedung einer netten Kollegin. Ich denke in solchen Fällen immer darüber nach, wie es mir dann mal gehen wird. Werde ich mich freuen, über meine Zeit uneingeschränkt verfügen zu können oder werde ich den Trubel, die neugierigen Gesichter, manchmal gespannte Erwartung meiner Schülerinnen und Schüler vermissen?
Bisher ist es für mich noch ein Albtraum. Ich bin ausgesprochen gerne Lehrerin, würde es aber noch mehr genießen, wenn die Bürokratie nicht so stetig zunähme. Auch die verzweifelten Versuche, dem "Pisaschock" mit immer abstruseren Ideen zu begegnen und dabei auch noch ständig hektischer zu werden, gehen mir manchmal ziemlich auf die Nerven.
Warum kann man denn nicht langsamer aber dafür gründlicher und behutsamer reformieren? Warum muss man die Kinder mit 8-jährigem Gymnasium und Ganztagsschule und Unterrichtsgarantie (Unterricht??) so auf einmal zumüllen? Glaubt da wirklich jemand, das würde die Sache besser machen?
Wenn ich manchmal meine Sechstklässler anschaue und anhöre, die in zwei Jahren zwei Fremdsprachen erlernen sollen (noch nie von retroaktiver Hemmung gehört?), dabei die erste Fremdsprache oftmals in der sechsten Stunde (Leistungskurve ein Fremdwort?), dann werde ich ziemlich sauer auf die Theoretiker in Kultusmonisterien (muss ein Freud gewesen sein, ich meine natürlich Kultusministerien) und Schulämtern. Glücklicherweise ist mein Wunsch nach möglichst vielen Doppelstunden erhört worden und so kann ich besser auf einzelne eingehen, Pausen da ansetzen, wo sie sinnvoll sind und auch die Hausaufgaben kann man besser verteilen. -
Nächstes Jahr sind wir Ganztagsschule - gebundene Ganztagsschule. Ich bin gespannt, wie das wird und frage mich, ob wir dann noch die Vielfalt von Arbeitsgemeinschaften aufrechterhalten können - nein, nicht wegen der Arbeitszeit, diese Dinge laufen meist ohne Anrechnung -sondern wegen der bereits verplanten Nachmittage. Es wäre schade um einiges!
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