Montag, 26. Februar 2007
Nur ein Wort
Einwortzusammenfassungen -
Fasse das Thema der Stunde in einem Wort zusammen und begründe deine Wahl.
Ich bin einmal gespannt, wie und ob das morgen klappt. Diese Methode habe ich noch nicht ausprobiert, aber ich finde sie sehr interessant. Mal sehen, wer zuerst merkt, dass diese Art der Zusammenfassung arbeitsintensiver ist als ein Aufsatz.
Fasse das Thema der Stunde in einem Wort zusammen und begründe deine Wahl.
Ich bin einmal gespannt, wie und ob das morgen klappt. Diese Methode habe ich noch nicht ausprobiert, aber ich finde sie sehr interessant. Mal sehen, wer zuerst merkt, dass diese Art der Zusammenfassung arbeitsintensiver ist als ein Aufsatz.
Schulinspektion fällt aus
Die geplante Schulinspektion fällt aus. Zwei der drei Inspektor(innen?) sind erkrankt. Ich weiß nicht, ob ich mich jetzt freuen soll oder es bedauern muss.
Einerseits hätten wir dass dies hinter uns, andererseits stört nicht irgendwer mitten in einer Stunde meinen Unterricht.
Naja, irgendwann wirds wohl mal klappen und dann sehen wir weiter.
Einerseits hätten wir dass dies hinter uns, andererseits stört nicht irgendwer mitten in einer Stunde meinen Unterricht.
Naja, irgendwann wirds wohl mal klappen und dann sehen wir weiter.
Samstag, 24. Februar 2007
Schulinspektion
Ab Dienstag haben wir für drei Tage eine Gruppe Schulinspektoren in der Schule. Ich bin mal gespannt, wie so etwas abläuft und was da so herauskommt.
Auch hier erfolgt gegebenenfalls ein Bericht.
Auch hier erfolgt gegebenenfalls ein Bericht.
Mittwoch, 7. Februar 2007
Sternstunden
Gestern ist so viel passiert, dass ich das nicht auf einmal bloggen will, besonders weil ich nicht genug Zeit habe.
Das überraschendeste zuerst:
Mathematik in der 11. Es geht um Verschachtelung von Funktionen. Eingentlich ein relativ trockenes Thema, aber die Klasse, die ich unterrichten darf, ist da sehr duldsam und gutwillig.
Also Funktionen gesammelt, die wir kennen und, weil wir das so gewöhnt sind, erst f(x). dann g(x) und so weiter bis m(x). Danach sollte jeder drei bis vier dieser Funktionen verketten und die Aufgabe dann seinem Nachbarn/ihrer Nachbarin usw. als Aufgabe stellen sowie kontrollieren.
Irgendwie hatte ich da den Spaßfaktor übersehen. Die Damen und Herren beklagten sich über zu wenige Vokale in den Funktionen (war nur i(x) da). Also haben wir noch drei Funktioinsvorschriften ausgegraben und dann konnte man "Wörter verketten". Die ganze Meute hatte Spaß daran und - ist das nicht herrlich? - auch noch genau das gelernt, was sie lernen sollten.
Es gibt doch immer mal wieder Sternstunden für uns Lehrer!
Das überraschendeste zuerst:
Mathematik in der 11. Es geht um Verschachtelung von Funktionen. Eingentlich ein relativ trockenes Thema, aber die Klasse, die ich unterrichten darf, ist da sehr duldsam und gutwillig.
Also Funktionen gesammelt, die wir kennen und, weil wir das so gewöhnt sind, erst f(x). dann g(x) und so weiter bis m(x). Danach sollte jeder drei bis vier dieser Funktionen verketten und die Aufgabe dann seinem Nachbarn/ihrer Nachbarin usw. als Aufgabe stellen sowie kontrollieren.
Irgendwie hatte ich da den Spaßfaktor übersehen. Die Damen und Herren beklagten sich über zu wenige Vokale in den Funktionen (war nur i(x) da). Also haben wir noch drei Funktioinsvorschriften ausgegraben und dann konnte man "Wörter verketten". Die ganze Meute hatte Spaß daran und - ist das nicht herrlich? - auch noch genau das gelernt, was sie lernen sollten.
Es gibt doch immer mal wieder Sternstunden für uns Lehrer!
Samstag, 3. Februar 2007
demnächst
Demnächst werde ich mich hier auch kurz vorstellen, eingerichtet ist die Möglichkeit schon, aber noch nicht mit Leben erfüllt.
Müde bin ich heute auch, die Nacht war dank Vollmond nicht wirklich erholsam. Kann man nicht ändern. Vielleicht hätte ich eine Art Mittagsschlaf halten sollen, aber da hatte ich mich über Menschen aufgeregt, über die man sich eigentlich nicht mehr aufregen sollte. Dies aber ist eher nicht für die Öffentlichkeit passend, daher erwähne ich es nur mal so allgemein.
Gestern hatte wir einen netten Umtrunk im Kollegium, Abschluss des ersten Halbjahres und Verabschiedung einer netten Kollegin. Ich denke in solchen Fällen immer darüber nach, wie es mir dann mal gehen wird. Werde ich mich freuen, über meine Zeit uneingeschränkt verfügen zu können oder werde ich den Trubel, die neugierigen Gesichter, manchmal gespannte Erwartung meiner Schülerinnen und Schüler vermissen?
Bisher ist es für mich noch ein Albtraum. Ich bin ausgesprochen gerne Lehrerin, würde es aber noch mehr genießen, wenn die Bürokratie nicht so stetig zunähme. Auch die verzweifelten Versuche, dem "Pisaschock" mit immer abstruseren Ideen zu begegnen und dabei auch noch ständig hektischer zu werden, gehen mir manchmal ziemlich auf die Nerven.
Warum kann man denn nicht langsamer aber dafür gründlicher und behutsamer reformieren? Warum muss man die Kinder mit 8-jährigem Gymnasium und Ganztagsschule und Unterrichtsgarantie (Unterricht??) so auf einmal zumüllen? Glaubt da wirklich jemand, das würde die Sache besser machen?
Wenn ich manchmal meine Sechstklässler anschaue und anhöre, die in zwei Jahren zwei Fremdsprachen erlernen sollen (noch nie von retroaktiver Hemmung gehört?), dabei die erste Fremdsprache oftmals in der sechsten Stunde (Leistungskurve ein Fremdwort?), dann werde ich ziemlich sauer auf die Theoretiker in Kultusmonisterien (muss ein Freud gewesen sein, ich meine natürlich Kultusministerien) und Schulämtern. Glücklicherweise ist mein Wunsch nach möglichst vielen Doppelstunden erhört worden und so kann ich besser auf einzelne eingehen, Pausen da ansetzen, wo sie sinnvoll sind und auch die Hausaufgaben kann man besser verteilen. -
Nächstes Jahr sind wir Ganztagsschule - gebundene Ganztagsschule. Ich bin gespannt, wie das wird und frage mich, ob wir dann noch die Vielfalt von Arbeitsgemeinschaften aufrechterhalten können - nein, nicht wegen der Arbeitszeit, diese Dinge laufen meist ohne Anrechnung -sondern wegen der bereits verplanten Nachmittage. Es wäre schade um einiges!
Müde bin ich heute auch, die Nacht war dank Vollmond nicht wirklich erholsam. Kann man nicht ändern. Vielleicht hätte ich eine Art Mittagsschlaf halten sollen, aber da hatte ich mich über Menschen aufgeregt, über die man sich eigentlich nicht mehr aufregen sollte. Dies aber ist eher nicht für die Öffentlichkeit passend, daher erwähne ich es nur mal so allgemein.
Gestern hatte wir einen netten Umtrunk im Kollegium, Abschluss des ersten Halbjahres und Verabschiedung einer netten Kollegin. Ich denke in solchen Fällen immer darüber nach, wie es mir dann mal gehen wird. Werde ich mich freuen, über meine Zeit uneingeschränkt verfügen zu können oder werde ich den Trubel, die neugierigen Gesichter, manchmal gespannte Erwartung meiner Schülerinnen und Schüler vermissen?
Bisher ist es für mich noch ein Albtraum. Ich bin ausgesprochen gerne Lehrerin, würde es aber noch mehr genießen, wenn die Bürokratie nicht so stetig zunähme. Auch die verzweifelten Versuche, dem "Pisaschock" mit immer abstruseren Ideen zu begegnen und dabei auch noch ständig hektischer zu werden, gehen mir manchmal ziemlich auf die Nerven.
Warum kann man denn nicht langsamer aber dafür gründlicher und behutsamer reformieren? Warum muss man die Kinder mit 8-jährigem Gymnasium und Ganztagsschule und Unterrichtsgarantie (Unterricht??) so auf einmal zumüllen? Glaubt da wirklich jemand, das würde die Sache besser machen?
Wenn ich manchmal meine Sechstklässler anschaue und anhöre, die in zwei Jahren zwei Fremdsprachen erlernen sollen (noch nie von retroaktiver Hemmung gehört?), dabei die erste Fremdsprache oftmals in der sechsten Stunde (Leistungskurve ein Fremdwort?), dann werde ich ziemlich sauer auf die Theoretiker in Kultusmonisterien (muss ein Freud gewesen sein, ich meine natürlich Kultusministerien) und Schulämtern. Glücklicherweise ist mein Wunsch nach möglichst vielen Doppelstunden erhört worden und so kann ich besser auf einzelne eingehen, Pausen da ansetzen, wo sie sinnvoll sind und auch die Hausaufgaben kann man besser verteilen. -
Nächstes Jahr sind wir Ganztagsschule - gebundene Ganztagsschule. Ich bin gespannt, wie das wird und frage mich, ob wir dann noch die Vielfalt von Arbeitsgemeinschaften aufrechterhalten können - nein, nicht wegen der Arbeitszeit, diese Dinge laufen meist ohne Anrechnung -sondern wegen der bereits verplanten Nachmittage. Es wäre schade um einiges!
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