Es ist eigentlich Vorweihnachtszeit. Ich weiß das, aber dieses Wissen kommt nicht so ganz bei mir an. Alles hektikt vor sich hin und da das so ist, hektige ich mit. Eigentlich müsste ich an diesem Wochenende noch - zwei Klassenarbeiten korrigieren, eine entwerfen, einen Nachruf schreiben, mein Arbeitszimmer etwas aufräumen, meinen Zeitplan der nächsten Wochen überarbeiten, den Unterricht für die nächste Woche - zumindest für die beiden ersten Tage - vorbereiten und private Unterlagen - Terminsache! - ordnen.
Irgendwie kommt mir bei einem solchen Wust von "things to be done" das Bedürfnis hoch, mich mit mit einem Sudoku oder einem Buch in die Ecke zu setzen und zu warten bis der Anfall vorbei ist (und das Wochenende auch!).
Aber leider machen sich diese Dinge nicht von selbst. Manchmal hat der Wunsch Außenstehender "ein schönes Wochenende!" für mich einen ganz persönlichen, hämischen Beiklang. Aber es ist ja gut gemeint.