Die Ferien waren lang diesmal, drei Wochen und es hat doch nicht ganz gereicht, all das zu tun, wozu man normalerweise nicht kommt. Es liegen immer noch vier Exemplare Hausarbeiten rum, aber das ist wirklich der Rest.
Heute morgen um 7:05 Uhr fing mit der Frühstaufsicht im Aufenthaltsraum für die Fahrschüler der Tag an.
Zunächst stellten wir fest, dass die Aula geschlossen war, weswegen sich nun einigeSchüler in dem kleinen Vorraum drängten. Das Gebäude fasst nahezu die Hälfte unserer 1600 Schüler und so war heute einiges los. Aber es ging äußerst gesittet zu.
Danach habe ich in jeder Klasse erst einmal die Arbeiten vom letzten Jahr zurückgegeben und einigen auch schon die Halbjahresnote mitgeteilt.
In der achten Klasse Mathematik dann die Bedingungen eines Lernportfolios bekanntgegeben und erläutert, was ich da von meinen Schülern erwarte und warum.
Ich erhoffe mir von dieser Methode ein gründlicheres Durcharbeiten des Stoffes und bin mal gespannt, ob sich der Aufwand lohnt, für die Schüler und für mich, denn ich muss das alles lesen und beurteilen, was sie da Stunde für Stunde schreiben.
Danach Kopierer und Druckmaschine in Gang gebracht - nicht ganz uneigennützig, weil ich einiges zu drucken hatte für die erste Woche, das war eine der beiden montäglichen Freistunden, die ich eigentlich stundenplanmässig habe.
-- Halber Vormittag rum --
Zwei achte Klassen in Erdkunde, Besprechung der Projekte und teilweise der Noten, dazwischen noch eine Vertretungsstunde, irgendwer war halt krank und die Unterrichtsgarantie Plus in Hesen - aber schweigen wir darüber, ich hatte es ja wenigstens in der Hand auch wirklich Unterricht zu machen.
Nach der sechsten Stunde schnell einen Happen gegessen und dann zwei Stunden Erdkunde in der Dreizehn. Heute war die Erläuterungen der Abivorschlagsbeispiele des Kultusministeriums an der Reihe. Das gab gleich Gelegenheit, einiges zu wiederholen.
Vor dem Nach-Hause-Gehen und zu Mittag Essen war dann noch ein Gepräch mit Kollegen fällig, es rumort in einigen Ecken und so konnte das eine oder andere geklärt werden bzw. ich weiß damit, was in der nächsten Personalratssitzung zu besprechen sein wird.
Nun habe ich zu Hause noch einiges erledigt und muss nur noch schauen, was ich morgen so machen werde, ich habe zwar das meiste schon vorgearbeitet, wozu hat man schließlich Ferien, aber eben noch nicht alles und außerdem verschiebt sich der beste Vorschlag, den man hat, wenn die Klassen nicht so reagieren, wie man erwartet. Also einen Gang langsamer einlegen und das muss überdacht werden.